Archiv des Autors: bhk

Wann und wie kommt der Geist in die Natur?

Veranstaltung des Instituts für Philosophie der Universität Bremen in Kooperation mit der Philosophischen Gesellschaft.

Freitag, 26. 01. 2018, 14.30 – 18.00 Uhr
Ort: Universität Bremen, Raum: GW2 B 3009

„Wie und wann kommt der Geist in die Natur?“

Vorträge von Prof. Dr. Ansgar Beckermann („Der Geist kam mit den Tieren“) und Prof. Dr. Godehard Brüntrup („Über die Unableitbarkeit der geistigen Dimension“).

Auf dem Podium diskutieren neben den Referenten Prof. Dr. Katja Crone, Dr. Peter Schulte, Dr. Dr. Norman Sieroka und Prof. Dr. Holm Tetens.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

„Zur Sache! – Gespräche zwischen Kunst und Philosophie“: „Wege aus dem Bauhaus“

Donnerstag, 01. 02. 2018, 18.30 Uhr
Prof. Dr. Bengt Beutler (Bremen)
„Zur Sache! – Gespräche zwischen Kunst und Philosophie“
im Rahmen der Ausstellung „Wege aus dem Bauhaus“
Ort: Gerhard-Marcks-Haus

Lässt sich Design aus seinem eigenen Begriff oder der eigenen Praxis erklären und beschreiben oder nur im Zusammenhang mit anderen Begriffen wie dem der Kunst und der Gesellschaft? Vom Disegno der Renaissance bis zu Roosevelts Grand Design und die britische Fernseh-Serie Grand Designs spannt sich die Vorstellung der Vorstellung einer besser zu gestaltenden Wirklichkeit. Im Rahmen der Ausstellung „Wege aus dem Bauhaus“ und der Gesprächsreihe „zur Sache“ wird Prof. Oliver Niewiadomski als Gesprächspartner von Prof. Dr. Bengt Beutler über seine Vorstellungen und den Umgang mit Design sprechen. Prof. Niewiadomski ist Professor für Konstruktive Geometrie an der Hochschule für Künste Bremen.

Podiumsdiskussion: Wie zeitgemäß ist das Menschenbild Luthers heute – Homo Deus im Lutherjahr

Donnerstag, 30. November 2017, 19 Uhr
Ort: Domkapitelhaus, Domsheide 8, 28195 Bremen

Veranstaltung der Philosophischen Gesellschaft Bremen und der Bremischen Evangelischen Kirche

Mit dem Reformationstag hat das Jubiläumsjahr der Reformation einen beachtlichen Höhepunkt gefunden. Die eindrucksvolle Teilnahme gläubiger Menschen ist gleichwohl keine Antwort auf die Frage, wie zeitgemäß das Menschenbild Luthers ist, der im Zentrum der Reformation steht. In einer Gegenwart, in der das Menschenbild noch nie so gefährdet und manipulierbar erschien, soll die gemeinsam von der Philosophischen Gesellschaft und der Bremischen Evangelischen Kirche veranstaltete Podiumsdiskussion eine Brücke über inner- und intertheologische Diskurse hinaus in den gesellschaftlichen Diskurs der Gegenwart schlagen. Die Veranstaltung wendet sich an alle Menschen, die sich Gedanken über die Menschen und ihre Zukunft machen.

Prof. Dr. Christoph Auffahrt, Religionswissenschaftler, Universität Bremen
Jens Böhrnsen, Botschafter der Bremischen Evangelischen Kirche im Reformationsjahr 2017
Dr. Bernd Kuschnerus, stellv. Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche
Anne Thaeder, Philosophisches Institut Universität Bremen
Moderation Prof. Dr. Bengt Beutler, Philosophische Gesellschaft Bremen

Vortrag zur Sharing Economy von Göttrik Wewer

Im Rahmen unserer Reihe „Digitale Welt“:

Dienstag, 03. November 2015

19.00 Uhr
Stadtwaage, Langenstr. 13, Bremen

Dr. Göttrik Wewer (Vice President E-Government Deutsche Post Consult GmbH)

Teilen als Geschäftsmodell?
Politische, wirtschaftliche und soziale Probleme der Sharing Economy.

Im Modell der Sharing Economy sind zwei Gedanken verschmolzen, die eigentlich Gegensätze sind: altruistisches Handeln, das für Verschenken, Tauschen, Verleihen oder gemeinsame Aktivitäten kein Entgelt erwartet, und wirtschaftliches Handeln, das Gewinne erzielen will. Die Frage ist, ob sich dieser Widerspruch harmonisch auflösen lässt oder ob der Kommerz die Selbsthilfe überlagert, wenn sie als Geschäftsmodell entdeckt wird.

Dr. Göttrik Wewer ist ein Experte zu den Fragen von E-Government, Sharing Economy und Vertrauen und Sicherheit im Internet. Er war Staatssekretär im niedersächsischen Kultusministerium, im Bundesministerium des Innern, sowie Staatsrat für Bildung und Wissenschaft in Bremen.

(Eintritt: 3,- € / 1,50 €)

Demokrits Erben. Der Atomismus zwischen Philosophie und Physik

Demokrits Erben. Der Atomismus zwischen Philosophie und Physik
Der Vortrag geht der Frage nach, welche Ideen des antiken Atomismus gegenwärtig noch lebendig sind. Die gängige Unterscheidung zwischen einer „philosophischen Periode“ des Atomismus und einer sich in der Neuzeit und speziell im 19. Jahrhundert anschließenden „physikalischen Periode“ ist irreführend. Das liegt u. a. daran, dass im antiken Atomismus verschiedene inhaltliche und methodische Gedanken verknüpft sind, die im
weiteren Verlauf unterschiedliche Schicksale haben. Die genauere Untersuchung zeigt, dass das durch den Atomismus nahe gelegte naturalistische Natur- und Menschenbild und seine methodischen Maximen noch aktuell sind, während von den physikalischen Annahmen des Atomismus in der gegenwärtigen Physik nicht viel übrig geblieben ist.

Manfred Stöckler, geb. 1951, Dipl.-Phys., Dr. phil., Professor für Theoretische Philosophie
mit dem Schwerpunkt Naturphilosophie und Philosophie der Naturwissenschaften an der Universität Bremen (seit 1990).
Studium der Mathematik, Physik und Philosophie in Gießen und Heidelberg. Publikationen zu philosophischen Problemen im Umkreis der gegenwärtigen
Naturwissenschaften (insbes. der Quantentheorie und der Kosmologie), zur Wissenschaftstheorie komplexer Systeme und zur Physikdidaktik.